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Immobilien im Vogtland: Ökonomie trifft auf Ökologie
Das Interview

Guten Tag Herr Hörning, schön dass Sie uns heute einige Fragen zu Ihrem Unternehmen sowie Ihren Vorhaben beantworten. Sie sind im privaten Wohnungsbau sowie bei der Umsetzung innovativer Seniorenkonzepte aktiv und erfolgreich. Bitte stellen Sie sich als Projektinhaber kurz vor:

Mein Name ist Markus Hörning, ich bin 36 Jahre alt, verheiratet und Familienvater von 2 Kindern, 2 und 6 Jahre alt. Ich leite seit 2011 die Hörning Unternehmensgruppe und bin seit 2016 Geschäftsführer der Markus Hörning GmbH, ein Immobilienunternehmen für Immobilienmanagement, Energetische Sanierung, Wohnungsbau und Projektentwicklung. Mein Beruf ist meine Leidenschaft. Ökonomie und Ökologie gehören für uns immer zusammen.

Können Sie uns etwas zur Historie Ihrer Ausbildung, Qualifikationen, sagen? Wie lange sind Sie in der Branche aktiv? Welche Berufspraxis und Erfahrungen haben Sie und welche Positionen haben Sie bislang begleitet?

Seit 1999 bin ich als ausgebildeter Kaufmann für Grundstücks- und Wohnungswirtschaft in leitenden Positionen tätig und konnte in großen Unternehmen wertvolle Erfahrungen in allen Bereichen sammeln, ab 2011 in der eigenen Unternehmensgruppe. Nach Weiterbildungen, u.a. an der Europäischen Immobilienakademie und der IHK, wurde ich 2015 zum zertifizierten Sachverständigen für Immobilienbewertung akkreditiert. Um unsere Firma besteht ein stabiles Netzwerk aus Spezialisten in den Bereichen Architektur, IT, Marketing und Vertrieb, Betriebswirtschaft und Recht. Mit allen Baugewerken haben wir zuverlässige Partnerschaften aufgebaut.

Bitte stellen Sie uns kurz Ihr Unternehmen vor, um das es hier gehen soll, die Markus Hörning GmbH in punkto Stammkapital, Organisationsstruktur, Ihre Zielsetzung, Kontrollorgane, Skalierbarkeit, etc.:

Die Hörning GmbH hat ein Stammkapital von aktuell 250.000,- €. Daneben hält das Unternehmen laufende Kapitalrücklagen von mindestens gleicher Höhe sowie Mezzaninkapital von über 1,5 Million €. Das ergibt unter Beachtung des geringen Fremdkapitals eine Eigenkapitalquote von mindestens 82%. Die Markus Hörning GmbH ist ein wesentlicher Teil der familiär geführten Unternehmensgruppe und damit „ein Kind der Familie“. Genau in dieser Weise wird auch jedes einzelne Immobilienprojekt als „Teil und Kind der Familie gesehen“. Wir managen alle Bereiche im Zusammenhang mit Immobilienprojekten selbst, unsere Partner sind am Erfolg beteiligt und hoch motiviert. So können wir flexibel und schlank agieren. Das Lean Management als Teil der strategischen Unternehmensführung ist ein Schlüssel, um die Wettbewerbsfähigkeit und Wachstumschancen sicherzustellen. Es ist auch die Basis für attraktive, nachhaltige und stabile Renditen für mögliche Investoren.

Wir möchten innovative, ökologische und bezahlbare Wohnraumkonzepte umsetzen. Mieter und Käufer entscheiden mit bei der Bauausführung, was die Akzeptanz und Bindung der künftigen Käufer oder Mieter erhöht. Beispielgebend ist in dem Zusammenhang unser Seniorenkonzept.

Wir finanziert sich das Unternehmen? Sie hatten eine hohe Eigenkapitalquote angesprochen…

Neben den Erlösen aus dem Handel mit Immobilien sowie Einkünften aus Vermietung finanziert sich das Unternehmen aus Eigen- und Mezzaninkapital sowie ergänzenden Bankfinanzierungen.

Die Mezzanine-Finanzierungen sind mit einer qualifizierten Nachrangabrede ausgestattet, die dem Beteiligungskapital den Charakter von bilanziellem Eigenkapital verleihen.

Kreditinstitute können ab und an für spezielle Vorhaben oder im Rahmen von Mischfinanzierungen hinzugezogen werden.

Welche Zukunftspläne haben Sie für Ihr Unternehmen und welche Aussichten gibt es für Investoren?

Wir konzentrieren uns auf die Wohnraumschaffung mit ökologischer Ausrichtung. Nachhaltigkeit und Rentabilität sollen zusammenpassen, Qualität kommt vor Quantität. Wir wollen jährlich schaffen:

  • 3-4 Projekten mittlerer Größe oder einem Volumen von ca.
  • 30 – 50 Wohneinheiten oderdurchschnittlich von ca.
  • 2.500 – 4.200 m² Wohn- und Nutzfläche

Seit Ende 2017 laufen die Vorbereitungen für unser Seniorenkonzept.

Die Marktrecherchen, der Businessplan und die Infobroschüre sind fertig gestellt. Wir spüren jetzt schon ein sehr großes Interesse. Der Bedarf an hochwertigem seniorengerechtem Wohnraum ist besonders in unserer Region enorm. Auf unserer Homepage finden Sie erste Informationen: www.sunlife.world

Was wird bei Ihren Projekten genau gemacht? Was ist die Zielstellung, die Grundkonzeption und was sind denn Ihre Alleinstellungsmerkmale?

Wir erwerben historisch wertvolle Immobilien in vorwiegend zentralen Lagen. Diese sanieren wir nach höchsten energetischen Standards mit optimalen Wohnraumzuschnitten. Anschließend werden diese Objekte vermietet und mit Gewinn an interessierte Anleger veräußert.

Welche Schwerpunkte setzen Sie dabei?

Jede Immobilie erfährt im ersten Stepp eine grundhafte Bestandsaufnahme und eine energetische Bewertung. Dazu gehören die Prüfung von Dach, Dachboden und Fassade, Fensterlaibungen und -verglasungen, die Art der Heiz-, Klima- und Warmwasseraufbereitung, die Beschaffenheit und Isolation von Kellern und anderen Nebenflächen. Wir möchten die Umwelt und den Geldbeutel aller Beteiligten schonen.

Welche Technologien werden verwendet?

Wir folgen den Empfehlungen des Gutachters, abgestimmt auf die jeweilige Immobilie. Im Ergebnis soll ein perfektes Raumklima effizient erzeugt werden. Es gewinnt der Produktanbieter mit dem umfassendsten Service. Qualität zahlt sich letztendlich aus und kommt vor dem Preis.

Gibt es Standortvorzüge der Region Vogtland als Investitionsstandort:

  • Sachsen ist heute das am dichtesten besiedelte Land aller neuen Bundesländer (BL)
  • Hier ist die höchste Selbständigen-Quote aller neuen BL
  • Die höchste Außenhandelsquote aller neuen BL
  • Das Zweitniedrigste Pro-Kopf-Verschuldung nach Bayern mit 2.847,- € je EW
  • Die Höchste Investitionsquote seit Jahren aller BL
  • Die zweithöchste Industriedichte der neuen BL, Thüringen auf 3. Platz aller BL
  • Die höchste Handwerker-Dichte Deutschlands
  • Seit 2000: 13,9% Wirtschaftswachstum – Spitze aller BL
  • Günstige Arbeits- und Lebenshaltungskosten (Tarife für Handwerker deutlich unter Bundesdurchschnitt)
  • Hochqualifizierte und motivierte Arbeitskräfte
  • Wir haben eine lange Tradition als Wirtschaftsstandort, sind heute ein international wettbewerbsfähiger Hochtechnologie-Standort
  • Die fortgeschrittene, mittelständisch geprägte Industrie befindet sich nicht nur in Ballungsräumen sondern flächendeckend
  • Hervorragende Anbindung an überregionales Bahn- und BAB-Netz
  • 45% des gesamten F/E Personals und 46% aller Patentanmeldungen aller neuen BL kommen aus Sachsen

Doch weitere regionale Besonderheiten kommen noch hinzu:

  • Die Lage im Vierländereck – Stichwort: Einfluss: „Ostöffnung“
  • Die „Spätentwicklung“, Spätförderung der Mittelstädte im Vogtland. Ab Ende der 90er Jahre fand eine massive Entwicklung der Infrastruktur und Gewerbestandorte statt, weil außergewöhnliche Voraussetzungen bestehen, wie z.B. Flächenverfügbarkeit, niedrige Hebesätze, gute Verkehrsanbindung und hoch qualifiziertes Personal

Und, es gibt ebenso besondere Merkmale des regionalen Immobilien- und Mietermarktes in den Mittelstädten:

  • Hohes Fördermittelpotential zur Städteentwicklung durch EU-, Bundes- u. Landesprogramme
  • Anhaltend positive Entwicklung in Mikrolagen mit stabilen und steigenden Mieten
  • Massiver Rückbau von Altbausubstanz –> Wohnraumverknappung
  • „Neuentdeckung“ der Region als Bildungs- und Tourismusstandort
  • Hohes Angebot an historisch wertvoller Bausubstanz in innerstädtischen Lagen
  • Noch niedrige Gestehungspreise für werthaltige Wohnimmobilien

Gibt es bereits Referenzen und ähnliche Projekte?

Selbstverständlich, einige sind z.B.:

  • 12 WE-Wohnanlage Greiz, 1,2 Mio.
  • 5 WE und 5 – GE in Exklusiv-Villa Greiz, 1,8 Mio.
  • 40 WE-Wohnanlage – ETW-Einzelverkauf in Netzschkau, 1,0 Mio.
  • 2 WE Wohnanlage in Oelsnitz, 320 T€
  • 15 GE – Objekt in Reichenbach, 310 T€
  • 6 WE-MFH in Lengenfeld, 630 T€
  • 3 WE-MFH in Greiz, 168 T€
  • 10 WGH in Lengenfeld, 600 T€
  • 4 WGH in Reichenbach, 430 T€
  • 2 WE Wohnanlage in Reichenbach OT Mylau, 650 T€
  • 11 Immobilien im Bestand / Handel mit 45 WE saniert und voll vermietet, 3,2 Mio
  • 27 Sonstige kleinere Immobilien gemakelt, 4,3 Mio.

Lassen Sie uns nochmals die wichtigsten Alleinstellungsmerkmale der Markus Hörning Gruppe zusammenfassen:

  • Außergewöhnliche, alternative und kreative Konzepte in der Nische
  • Vorreiter für privaten, bezahlbaren Wohnungsbau in der Region unter Einbeziehung der Bürger
  • Ökologische Ausrichtung
  • Zukunftsweisendes Seniorenkonzept mit hohem Involvement der Nutzer
  • Beste Standorte mit nachhaltiger, ökologischer und funktioneller Bauweise
  • Überwiegende Eigenkapitalfinanzierung und damit maximale Bankenunabhängigkeit
  • Verschmelzung von Familie, Unternehmen und Projekten mit langfristiger Denkweise
  • Maximale Flexibilität, Kreativität, Begeisterung